In den 50er-Jahren existierte ein Produkt-Leistungswettbewerb; seit Mitte der 80er-Jahre ein Marken-Wettbewerb und aktuell erleben wir, insbesondere in den digitalen Medien, einen Wettbewerb um ungeteilte Aufmerksamkeit.

Stell Dir vor, Du bietest im Markt eine echte Problemlösung an und Keiner merkt es!  Dieses Problem ist häufig anzutreffen. Doch wie ist dieses zu lösen? Das Fraunhofer Institut hat in einer Studie veröffentlicht, dass wir uns aktuell in einer Phase des Wettbewerbs um Aufmerksamkeit und nicht um Produkte oder Produktspezifikationen befinden. Dies ist ein typisches Merkmal für „gesättigte Volkswirtschaften“.

Vom Produktwettbewerb zum Wahrnehmungswettbewerb
Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts verschiebt sich der Wettbewerb in Richtung Aufmerksamkeit.

Doch wie ist die Aufmerksamkeit in gesättigten Märkten mit hoher Affinität für soziale Medien, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen zu erreichen?

Auf den Purpose kommt es an

Zuerst sind eine starke Sinnstiftung und eine Antwort auf das WARUM in Bezug auf das Unternehmen und die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu geben. Es muss eine Überzeugung gefunden werden, dass es ein Problem gibt, welches es zu lösen lohnt. Ein echter „Purpose“ der glaubhaft vertreten und gelebt wird, auch in Krisenzeiten: „Worum geht es wirklich?“

Authentizität und Professionalität sind wichtig

Dann ist in einem zweiten Schritt die Frage zu beantworten, wie diese Botschaft am effektivsten gesendet und verbreitet werden kann. Die zwei Qualitätskriterien „Authentizität“ und „Professionalität“ sind dabei zu berücksichtigen.

Doch wie kannst Du Kunden erreichen, um sie von Deinen Werten, Ideen und Produkten zu überzeugen? Es bedarf Entscheidungen, die eigenen Leistungen und die Problemlösung so auszurichten, dass sie nicht nur gesehen werden, sondern so attraktiv sind, dass die Menschen sich wirklich damit beschäftigen und diese weiterempfehlen. Doch welches Medium ist dafür am besten geeignet?

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Einige Fakten aus der ARD/ZDF-Massenkommunikation Langzeitstudie geben dazu Hinweise:

  • Audiovisuelle Medien haben die höchste Reichweite über alle Zielgruppen.
  • 98 Prozent der Bevölkerung nutzen jeden Tag Medien in Form von Video- & Audioinhalten.
  • Die zeitlich und örtlich ungebundene Mediennutzung steigt.
  • Die Reichweite und Nutzungsdauer der audiovisuellen Medien liegt deutlich vor denen der Textmedien.

Videos statt Text

Überzeugt wird nicht mehr durch das Lesen von ewig langen Texten, sondern von einer Person – einem Charakter, der narrativ eine echte Überzeugung spüren lässt. Kurz, authentisch und professionell gestaltete Videos sind perfekt, um diese Überzeugung festzuhalten und allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Manches Video, was nach „Selbstdreh“ aussieht, ist perfekt und professionell auf die Wirkung optimiert produziert worden.

Es bewährt sich, den ganzen „Erklär-Hokus-Pokus“ wegzulassen und gleich an den Kern der Sache zu gehen und heraus zu arbeiten, worum es eigentlich geht. Ein Verzicht auf schlecht produzierte Videos, die ein Unternehmen unseriös und unattraktiv wirken lassen, ist auch schon ein erster echter Gewinn.

Videos auf Webseiten und in sozialen Medien sind die Visitenkarte für Unternehmen. Wichtig ist die Begeisterung für Kunden mit audiovisuellen Inhalten, welche ihnen auf den ersten Blick klar machen, wieso die eigenen Ideen und Angebote für sie unverzichtbar sind.

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