Die Grundlage eines jede digitalen Engagements ist Vernetzung und Empfang! Wenn der 4G Netzausbau (5G ungewiss) in vielen Regionen weiterhin unbefriedigend ist, bietet öffentliches WLAN die Lösung!
Mit diesem kurzen einprägsamen Satz „IN ist, wer ON ist, hatten noch vor wenigen Monaten Mobilfunkanbieter ihre Datentarife beworben um die Wichtigkeit eines Online Zugangs zu verdeutlichen. Die Bedeutung der Vernetzung und dem Zugang zum Internet und den zahlreichen digitalen Plattformen, muss mittlerweile niemandem mehr erklärt werden.
Doch wenn die Mobilfunkbranche mit ihrer Werbung jederzeitige Erreichbarkeit und Datenverbindung suggeriert, spricht im Zeitalter von schlecht ausgebautem LTE Netz und vagem Beginn der Errichtung des 5G Netzes, die Realität eine andere Sprache.
In den Großstädten und Metropolregionen ist Empfang sicherlich kein Problem. Doch in vielen ländlichen Regionen und strukturschwachen Regionen wird ein hochwertiges 4G oder 5G Mobilfunknetz noch lange auf sich warten lassen.
Eine stabile und verlässliche Stromversorgung ist mittlerweile selbstverständlich flächendeckend in Deutschland vorhanden. Diese wesentliche und fast schon als Selbstverständlichkeit angenommene Grundvoraussetzung für eine wirtschaftliche Entwicklung muss jetzt weiter entwickelt werden. Die „digitale“ Weiterentwicklung wurde dazu vor einiger Zeit noch mittels Netzwerkanschlüsse umgesetzt. Doch bereits heute ist die „Überallverfügbarkeit“ von Datenverkehr und die sich daraus ergebende Mobilität eine fast schon übliche Arbeitsgrundlage.
Jeder ist mobil, bewegt sich völlig grenzenlos und möchte möglichst nahtlos zwischen Arbeitsstätte, Fahrweg, Freizeitstätte und Zuhause online sein. Auch um Mobilfunk-Lücken zu schließen oder um dem Nutzer Datenvolumen zu sparen sind WLAN Netze ein ideale Lösung. In vielen Ländern der Erde sind free-Wifi Netze so weit ausgebaut, dass man oftmals gar keine Mobilfunk-Datenoption benötigt.
Rund 70 Prozent der Weltbevölkerung werden in zwei Jahren Mobiltelefon-Nutzer sein.
Öffentliche WLAN Netze gewinnen auch bei uns zunehmend an Bedeutung. Moderne Systeme können nicht nur Empfang zu ermöglichen, sondern bereits heute viel mehr. Neben modernen Marketing Möglichkeiten wird eine stabile qualitative Vernetzung von Sensoren, und Aktoren zur allgemeinen Grundlage von jeglichen Innovationen.
Neben Marketing können zusätzlich Anwendungen an WLAN angedockt werden. Wie es zuhause bereits selbstverständlich ist, technische Geräte mit dem WLAN zu koppeln, so bietet auch Öffentliches WLAN hier noch ein erhebliches Innovationspotenzial, welche Ideen hier noch realisiert werden können. Logische Verknüpfungen die heute noch “spooky” erscheinen, werden normal werden.
So ist es beinahe logisch, dass die Fitnessuhr, die bereits heute mitbekommt, wenn man wach wird, der Kaffeemaschine den „Hinweis” gibt, dass sie jetzt vorheizen kann und die Fußbodenheizung im Bad einschaltet.
Was heute noch oft als Einzellösung realisiert ist, wird nahtlos in Prozessketten integriert werden. Was bei Internet on things bereits verknüpftes Denken erfordert, wird zukünftig noch ausgeprägter gefordert sein.
Vernetzung ist das Schlüsselwort das eine andere Denkweise erfordert. Bei Programmieranfängen haben wir alle die „If…then…” Verknüpfung gelernt. Auf ähnlicher Grundlage werden ganze Geschäftsvorgänge digital dargestellt werden.
Die auf mobilen Geräten aufgerufenen und ausgeführten Anwendungen sind dabei fast schon selbstverständlich Omnikanal fähig. Egal auf welcher technischen Plattform ein Prozess begonnen wird, er kann jederzeit auf anderen Geräten abgeschlossen werden. Dass Nutzer heute einen Prozess im Büro beginnen, auf der Fahrt im WLAN der Strassenbahn fortführen und Abends zuhause am PC abschließen wollen, ist ohne darüber nachzudenken für alle selbstverständlich.
Wenn Wikipedia Digitale Business Modelle beschreibt, werden ‚digitale Plattformen‘ am Beispiel von Computern erklärt, welche die Grundlage für verschiedene Anwendungen von Softwareprogrammen bilden. Demnach zeichnen sich digitale Plattformen dadurch aus, dass Transaktionen (der Austausch von Leistungen und Gegenleistungen) über technische Schnittstellen ablaufen. Die Plattformbetreiber können dabei die Transaktionen verfolgen, messen und ökonomisch verwerten. Dies beschreibt den Hauptunterschied zwischen digitalen und nicht digitalen Geschäftsmodellen
Bei Marketing mit WLAN Sendern spricht man von den Littfasssäulen von morgen. Jeder der sich einloggt erhält eine zielgerichtete Werbebotschaft, die je nach seinen erkannten Interessen ausfällt. Da man gleichzeitig einen Locations-Bezug bei den WLAN Sendern erhält, kann direkt mit regionalem Bezug die Werbebotschaften platzieren.
„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ – Henry Ford
Ford würde sich freuen, denn ein weiterer Vorteil von WLAN ist die Erfolgskontrolle. Die Kampagnen sind mit direkten Klickzahlen und Abschlussraten Datenschutzkonform messbar. So werden bisherige Marketingstrategien neu gedacht werden müssen. Die einzigartige Chance Kampagnen direkt in Realtime zu verfolgen und nach zu justieren, bis sie erfolgreich zu Abschlüssen führen, schont nicht nur die Werbebudgets, sondern bringt auch nie dagewesenen Messung der Reaktionen der User und eine Anpassung und Optimierung des Kundennutzens.
Was vor nicht allzu langer Zeit noch als kostenpflichtiger Luxus in Hotels und Veranstaltungsorten mit Preisen bis zu 9,90 € am Tag verkauft wurde, ist heute meist kostenlos und selbstverständlich geworden. In den meisten Ländern ist kostenloses WLAN und damit jederzeit ON zu sein normal und Standard geworden.
In Deutschland hat dieser Trend überall ON sein zu können gerade erst begonnen und die großen Städte sind gerade intensive am Auf- und Ausbau solcher WLAN Netze.
In ländlichen Regionen wird dies noch verhalten gesehen und erst zaghaft wird mit dem digitalen Aufbau begonnen. Wenn sich dieses Gefälle zwischen Städten und ländlicher Region nicht ausgleicht, wird eine, dann digitale, Landflucht einsetzen.